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Weine aus der Domaine Bourgogne-Devaux

Die beiden Brüder Luc und Fabrice Bourgogne-Devaux gründeten offiziell am 27. Juli 2015 die Domaine Bourgogne-Devaux in Meloisey in der Hautes-Côtes de Beaune oberhalb von Pommard. Doch die Geschichte der Domaine reicht bis ins Jahr 1899 zurück. Grossvater Alexandre Devaux übernahm 1946 den Familienbetrieb und vergrösserte ihn im Laufe der 1960er Jahre durch den Zukauf einiger Parzellen in Pommard. Schon damals exportierte Devaux einen Teil seiner Weine in die Schweiz. Seine Tochter Sylvie Bourgogne-Devaux übernahm das Weingut 1986. Nach dem Tode ihres Vaters 2005 verkaufte sie das Traubengut an Négoçiants. Luc, der hauptberuflich als Banquier tätig ist, und sein Bruder Fabrice, Winzer bei der Hospices de Beaune, vinifizierten erstmals ihre eigenen Weine 2012.

Heute bewirtschaften die beiden 2.66 ha Rebfläche, wovon 1.975 ha in der Hautes Côtes de Beaune und 0.685 ha in Pommard; dies entspricht bei einer durchschnittlichen Ernte ca. 21'000 Flaschen; davon gehen heute rund 80% in den Export; ab dem Jahrgang 2018 werden alle Weine als Eigenabfüllung verkauft.

Viticulture und Vinification

Die Bodenbearbeitung und Rebpflege erfolgt nach dem Prinzip der lutte raisonnée einer nachhaltigen Rebwirtschaft. Die Böden werden ausschliesslich mechanisch bearbeitet; geerntet wird manuell. Das Traubengut wird nach einer fünftägigen macération froide vergoren, immer mit schonender Extraktion. Der Ausbau erfolgt während 12-18 Monaten in Barriques (Tonnellerie François Frères, Röstung medium oder medium plus) mit je nach Lage und Jahr mehr oder weniger neuem Holzanteil; Abfüllung per Gravitation und mit leichter Filterung.

Und zuletzt noch dies: the story behind

Als ich am Montag-Abend, 18.3.19 in Meloisey abends um 18.30 h draussen vor dem Keller gewartet habe, kam der sympathische Luc Bourgogne gerade von einer Weiterbildung, die den ganzen Tag gedauert hat. Dynamisch wie eh und je, nach einem kurzen Tenu-Wechsel ging's direkt in den Keller zur Degustation und wir kamen ins Gespräch, wie wenn wir uns schon lange persönlich gekannt hätten (dabei habe ich ihn erst zum dritten Mal getroffen). Es gab keine vinologischen und ökonomischen Geheimnisse, und auch nach über 40 Jahren Burgund-Erfahrung lernt man immer noch sehr gerne dazu. Es stellte sich heraus, dass er den gleichen Jahrgang wie unser älterer Sohn hat (1985) und ich erwähnte beiläufig meine ersten Winzerbesuche im Burgund 1976. So kam es, dass Luc am Ende der Degustation so gegen 20 Uhr kurz im Dunkel der Ecke seines Kellers verschwand und mit zwei ziemlich verstaubten Flaschen zurückkehrte. Beschriftet waren sie wie üblich mit Kreide, "PVG 85" und "HCB 76", vinifiziert noch von seinem Grossvater.

Natürlich wurde es jetzt etwas emotional, aber es waren nicht einfach zwei "alte Burgunder", sondern zwei eigentliche Revelations zur Vinifikation "alter Schule". Der Platz reicht hier nicht, um meine Eindrücke ausführlich wiederzugeben, aber der Pommard Les Vignots 1985 war von einer unglaublichen Frische in Farbe und Frucht sowie mit einer herrlichen Textur, meisterhaft vinifiziert! Der einfache Hautes Côtes de Beaune entpuppte sich in diesem speziellen Hitzejahr 1976 als erstaunlich rund und ausgewogen, überhaupt nicht ausgezehrt, unerwartet! Ein seltener Glücksmoment, an dem wir beide unsere helle Freude hatten.

Hautes-Côtes de Beaune La Dalignière

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CHF 20.00
Hautes-Côtes de Beaune La Perrière

Hautes-Côtes de Beaune La Perrière

CHF 20.00
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Hautes-Côtes de Beaune Le Clou

CHF 20.00
Pommard Les Vignots

Pommard Les Vignots

CHF 42.00